Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie wurde am 10. April 1755 in Meißen als Sohn eines Porzellanmalermeisters geboren. Er beherrschte die Sprachen Griechisch, Latein, Englisch, Französisch, Italienisch, Hebräisch, Arabisch und verdiente sich als Student mit Übersetzungen seinen Lebensunterhalt. Er studierte Medizin in Leipzig und eröffnete eine Arztpraxis, die er voller Zweifel an den damaligen radikalen Heilverfahren bald wieder schloss. Er verdiente sich wieder seinen Lebensunterhalt mit Übersetzungen und stieß zufällig auf einen interessanten Text. Bei der Übersetzung der Materia Medica von Cullen (bedeutender schottischer Pharmakologe) stieß er auf die Behauptung des Verfassers, Chinarinde heile Wechselfieber durch ihre magenstärkende Wirkung.
Als kritischer Geist begann Hahnemann 1790 diese Behauptung in einem Selbstversuch nachzuprüfen: Während mehrerer Tage nahm er hohe Dosen von Chinarinde zu sich und verspürte bald die Symptome eines intermittierenden Fiebers, identisch mit genau jenen Fiebern, die eben durch Chinarinde geheilt werden konnten.
Mit dieser genialen Erkenntnis schlug die Geburtsstunde des Ähnlichkeitsprinzip: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt – die Wirkung der Arznei wird durch den Test am Gesunden ermittelt und dann beim Kranken nach dem Analogieprinzip eingesetzt.
Die zweite geniale Idee Hahnemanns führte zur Entwicklung der Potenzierung. Die Urtinkturen einiger erprobter Mittel wie Arsen oder Quecksilber riefen nach wir vor starke Vergiftungen hervor. Durch die reine Verdünnung wurde die Wirkung abgeschwächt, allerdings auch die Heilwirkung. Durch die Potenzierung wird die Heilkraft des Mittels verstärkt.
Jahre später kam Hahnemann jedoch noch zu der entscheidenden Erkenntnis, dass eine Verdünnung und Potenzierung (der Verschüttelungsprozess) entscheidend für die Wirksamkeit der Mittel ist. Die Urtinkturen einiger erprobter Mittel wie Arsen oder Quecksilber riefen nach wie vor starke Vergiftungen hervor. Durch die reine Verdünnung wurde die Wirkung abgeschwächt, allerdings auch die Heilwirkung. Im Potenzierungsprozess wird jedoch die volle Heilkraft erhalten und verfeinert.
Geschichte
Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie wurde am 10. April 1755 in Meißen als Sohn eines Porzellanmalermeisters geboren. Er beherrschte die Sprachen Griechisch, Latein, Englisch, Französisch, Italienisch, Hebräisch, Arabisch und verdiente sich als Student mit Übersetzungen seinen Lebensunterhalt. Er studierte Medizin in Leipzig und eröffnete eine Arztpraxis, die er voller Zweifel an den damaligen radikalen Heilverfahren bald wieder schloss. Er verdiente sich wieder seinen Lebensunterhalt mit Übersetzungen und stieß zufällig auf einen interessanten Text. Bei der Übersetzung der Materia Medica von Cullen (bedeutender schottischer Pharmakologe) stieß er auf die Behauptung des Verfassers, Chinarinde heile Wechselfieber durch ihre magenstärkende Wirkung.
Als kritischer Geist begann Hahnemann 1790 diese Behauptung in einem Selbstversuch nachzuprüfen: Während mehrerer Tage nahm er hohe Dosen von Chinarinde zu sich und verspürte bald die Symptome eines intermittierenden Fiebers, identisch mit genau jenen Fiebern, die eben durch Chinarinde geheilt werden konnten.
Mit dieser genialen Erkenntnis schlug die Geburtsstunde des Ähnlichkeitsprinzip: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt – die Wirkung der Arznei wird durch den Test am Gesunden ermittelt und dann beim Kranken nach dem Analogieprinzip eingesetzt.
Die zweite geniale Idee Hahnemanns führte zur Entwicklung der Potenzierung. Die Urtinkturen einiger erprobter Mittel wie Arsen oder Quecksilber riefen nach wir vor starke Vergiftungen hervor. Durch die reine Verdünnung wurde die Wirkung abgeschwächt, allerdings auch die Heilwirkung. Durch die Potenzierung wird die Heilkraft des Mittels verstärkt.
Jahre später kam Hahnemann jedoch noch zu der entscheidenden Erkenntnis, dass eine Verdünnung und Potenzierung (der Verschüttelungsprozess) entscheidend für die Wirksamkeit der Mittel ist. Die Urtinkturen einiger erprobter Mittel wie Arsen oder Quecksilber riefen nach wie vor starke Vergiftungen hervor. Durch die reine Verdünnung wurde die Wirkung abgeschwächt, allerdings auch die Heilwirkung. Im Potenzierungsprozess wird jedoch die volle Heilkraft erhalten und verfeinert.